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HörGestalten

Jeden Tag hören wir sie: Stimmen.

Sie erzählen uns, mal große, mal kleine Geschichten. Sie sind Vertraute unseres Alltags und begleiten uns vielleicht sogar schon seit unserer Kindheit. Doch wer steckt eigentlich hinter diesen Stimmen? Was ist denn seine oder ihre Geschichte?

HörGestalten ist eine Gesprächsreihe, bei der die Sprecher*innen, deren Stimmen uns durch ihre Hörbuch- und Hörspiel-Interpretationen, ihre Kino- und Serien-Synchronisationen so vertraut scheinen, einmal anders zu Wort kommen: Welche (Lebens-)Geschichten haben sie zu erzählen, wenn sie einmal keinen Text vor der Nase haben? Auf welchen verschlungenen Wegen sind sie zu diesem Beruf gekommen? Und gibt es da noch einen Herzensstoff, den sie unbedingt noch interpretieren wollen?

Das Gespräch führen abwechselnd die Lauscherlounge-Kollegen Josef Ulbig und Elias Emken. Mehr Infos zu den Moderatoren: Das HörGestalten-Team

Bilder, Zitate und mehr findest Du auf unserer Facebook-Seite: www.facebook.com/hoergestalten

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ALLE EPISODEN

 

Episode 21 - Tessa Mittelstaedt
Südafrikanischer Sauvignon Blanc, starke Frauen und lachen, lieben, loben

In unserer einundzwanzigsten Episode spricht Elias zwischen zwei Viertelfinals der Fußball WM mit Tessa Mittelstaedt.

Ausgebildet an der Westfälischen Schauspielschule in Bochum, begann sie parallel zu diversen Theaterengagements fürs Fernsehen zu drehen. Bundesweite Bekanntheit erlangte sie durch ihre langjährige Rolle der Franziska im Kölner Tatort oder als die Staatsanwältin Elke Rasmussen in Heiter bis tödlich. Morden im Norden. Überhaupt wirkte Tessa episodisch in nahezu jedem deutschen Krimi Format mit. Gerne sind es starke Frauen, die sie verkörpert. Und das scheint sich auch im Hörbuch Bereich durchzuziehen, denn da leiht sie bevorzugt historischen Persönlichkeiten wie der Modedesignerin Coco Chanel oder der Malerin Gabriele Münter ihre Stimme. Oder aber den sich in der Mitte des Lebens neu-erfindenden fiktiven Protagonistinnen aus dem komödiantischen Roman-Kosmos von Ellen Berg.

Bei einem südafrikanischen Sauvignon Blanc sprechen die beiden aus aktuellem Anlass über die Fußball WM (aber nur kurz), wobei sich Tessa - wie wir jetzt wissen - als goldrichtiges Orakel entpuppt hat, Chapeau. Über den Wein kommen sie auf Tessas Zeit in Südafrika zu sprechen, auf die “Weiße Massai”, auf das Reisen...
Aber natürlich sprechen sie auch ausführlich über Tessas beruflichen Werdegang, ihre verschiedenen Stationen, über gute Zusammenarbeit, über ihren Respekt vor der Kunstform der Synchron-Arbeit, darüber dass es am besten eine “German-Tessa” geben müsste, wenn sie weitere Möglichkeiten bekommt, international zu drehen. Über ihre Inspiration von starken Frauen aus Büchern, die sie schon in jungen Jahren gelesen hat, über Humor und dass sie schon früh durch Clownerie versucht hat, Spannungen in der Familie aufzulockern, darüber, wie wichtig es ist, zu lachen, über ihre Liebe zu ihren Kindern und ihr Mutterdasein, aber auch über den starken Drang, weiter im Außen zu wirken, wenn sie beispielsweise wenige Wochen nach der Geburt ihres zweiten Kindes ein Engagement auf dem “Traumschiff” wahrnimmt. Über ihre hamburgische Prägung, über einen Besuch ihrer Heimatstadt Ulm, von der sie so gut wie nichts weiß und darüber, wenn plötzlich die gute Fee käme und was sie sich dann wünschen, was sie dann verändern wollen würde.

Am Ende liest Tessa uns noch die sie schon lange begleitende, wunderbare Weihnachtsgeschichte “Das Geschenk der Weisen” von Sullivan O’ Henry vor.

Unsere Hörbuch-Empfehlungen mit Tessa: “Die Malerin” von Mary Basson und “Mach mir den Garten, Liebling!” von Ellen Berg

 

Episode 20 - Stefan Krause
Grüner Veltliner, learning by viewing und der Welt bester Karlsson

In unserer zwanzigsten Episode spricht Josef mit Stefan Krause. Stefan ist Synchronsprecher, Hörspielsprecher und Musiker. Er synchronisiert wiederkehrend Paul Giamatti und Billy Boyd – der Pippin aus „Der Herr der Ringe“ – und leiht seit 2008 seine Stimme dem Gespenst „Hui Buh“ in der gleichnamigen Hörspielserie. Und für seine Interpretation von Philip Seymour Hoffman „Capote“ bekam er 2007 sogar den Deutschen Preis für Synchron. Einigen ist er auch durch eine seiner ersten großen Rollen bekannt: Karlsson vom Dach. Doch die Liste der Projekte, denen er bereits seine Stimme geliehen hat ist ewig lang. Er ist bescheiden und lehnt einiges des schnellen digitalen Lebens ab – obwohl er natürlich Internet hat, besitzt er kein Smartphone und hat zu Hause lieber einen gut funktionierenden AB.

Bei einem Grünen Veltliner (als Schorle mit viel Kohlensäure) reden sie über 50 Jahre Schnapsidee, ein Haus in Italien zu kaufen; über 15 Jahre Fernbeziehung; über die bayerische Landessprache; über nicht richtig Schauspiel gelernt zu haben, sondern ein richtiges Synchronkind zu sein; über learning by viewing; über die Tournee mit “Den drei ???” und einem Tour-Vibraphon; über seine diversen Bands – seine erste Schulband hieß übrigens “Krauses Skandaltruppe”; über sein erstes Schlagzeug, das er von Luke Skywalker bekommen hat; ausgiebig über Musik, Schlagzeug und Klavier spielen, die Beatles und das Vibraphon; über eine Schlager-Polka, zu der ihr unten in den Shownotes noch etwas findet; über seinen heiliger Tag (Mittwoch); über 56 Versuche, das “I’m honest” von Philip Seymour Hoffman in “Capote” auf den Punkt genau zu synchronisieren und zu treffen. Und über seinen Wunsch, unbekannte und bereits vergriffene Biografien von ganz netten Leuten, die keiner kennt, einsprechen – und die gebe es dann natürlich „ganz old school“ nur auf CD.

Am Ende liest er einen Ausschnitt (die Geschichte mit der Dampfmaschine) aus Astrid Lindgrens Karlsson vor.

UND: Als extra haben wir Stefans Synchron-Polka, die er zusammen mit Benjamin Völz geschrieben und gesungen hat, hinten angehangen. (mit der Kapitelmarke kommt ihr schnell da hin)

Episode 19 - Simon Jäger
Reserva, müffelnde Charaktere und ein geiler Job

In unserer neunzehnten Episode spricht Elias mit Simon Jäger. Simon ist Synchronschauspieler, Sprecher für Hörbuch- und Hörspiele und Videospiele. Die meisten werden ihn kennen als die feste Stimme von Matt Damon, Josh Hartnett, Jet Li, Mos Def oder - Gott hab ihn selig - Heath Ledger. Als Hörbuchsprecher steht er wohl vor allem durch seine Interpretationen der Thriller-Romane von Sebastian Fitzek im Fokus der Öffentlichkeit. Sein ganzes Repertoire aber kann er im Komödiantischen offenbaren - so z.B. bei Romanen seiner Wunsch-Autoren Christopher Moore oder Douglas Adams. Auch bei unseren Lauscherlounge Hörspielen “Pavor” und “Plan B” ist er dabei.

Bei einer Flasche Reserva reden sie über seine Anfänge als Kinder-Schauspieler für TV (Löwenzahn, Schwarzwaldklinik), Synchron (Grisu der kleine Drache, übernommen von Oliver Rohrbeck, weil dieser da schon in den Stimmbruch kam) und erste Rollen bei Hörspielen wie in der Enid Blyton Abenteuerserie (wobei auch Simons Erinnerungen da verwischen), über seinen “geilen Job” für Heath Ledgers Joker in “Batman - The Dark Knight”, über die Rotoskop-Technik und andere kuriose Versuche der Branche, das Filmmaterial so zu manipulieren, dass keiner auf die Idee kommt, einen Film vor Kinostart im Netz zu leaken, über Arbeitstechniken und Vorbereitung eines Hörbuchs, über Prima-Vista Lesungen zusammen mit David Nathan, über einen traumatischen Job auf einer Kreuzfahrt, aber auch über seinen Ausgleich - das Kochen, das Reisen nach Frankreich, über das Musizieren, das Schreiben...

Und am Ende liest Simon uns noch eine Kurzgeschichte eines seiner Lieblingsautoren Mark Twain vor. Außerdem gibt es im Anschluss noch einen Bonustrack (Timecode: 01:35:25) - einen kleinen, albernen Song, den Simon und Elias nach den Aufnahmen zu “Dracula - die Wiederkehr” von Bram Stokers Urgroßneffen spontan aufgenommen haben.

Simons persönliche Hörbuch-Highlights der letzten Jahre und unsere Empfehlungen: alle seine Interpretationen von Christopher Moore, Douglas Adams, Tad Williams, Matt Ruff und S.G. Browne.

Sonderepisode 02 - Kai Schwind (Regie)
Whiskey Sour, geschulte Intuition und immer alles parallel

In unserer zweiten (aber eigentlich ersten richtigen) Sonderepisode redet Josef mit Kai Schwind. Kai ist Autor und Regisseur für Hörspiele und Live-Inszenierungen sowie freier Journalist und Medienwissenschaftler. Zusammen mit Sven Buchholz produzierte er als Comedyduo Kai+Sven verschiedene Radio-Comedyserien. So entstand auch “Die Ferienbande” – eine Parodie auf alle Hörspiel-Jugendbanden der 80er Jahre. Später inszenierte er das Hörspiel “helden:tot” mit Andreas Fröhlich, welcher dafür direkt eine Nominierung für den Deutschen Hörbuchpreis bekam. Und es ging weiter: Es folgten die Lauscherlounge-Produktion “Das Luferhaus” als on-location-Hörspiel und die audible-Produktionen “Six Degrees” (6,5h) , “Locke and Key” (15h) und “Kill Shakespare” (8h).
Außerdem produzierte Kai für geophon Reise-Features und bereiste dafür Norwegen, Schottland und Frankreich. Und fast nebenbei promovierte er mit einer Arbeit zu transnationalen Adaptionen der Sitcom “The Office” im Bereich Fernseh- und Medienwissenschaften in Oslo, wo er jetzt auch doziert und lebt.
Ach und natürlich hat er auch für Die drei ???-Live-Touren “und der seltsame Wecker” und “phonophobia - Sinfonie der Angst” sowohl das Bühnenskript verfasst als auch die Regie geführt.

Bei einem Whiskey Sour reden sie über Kais Wahlheimat Norwegen und die norwegische Toleranz gegenüber Akzenten; über seinen Podcast “Tyskerne”, den man vielleicht auch ohne Norwegisch-Kenntnisse verstehen kann; über sein Studium und später seinen Doktorabschluss in Medienwissenschaft; über einen hilfreichen Aufenthalt in Australien; über das Radiomachenlernen bei Radio X in Frankfurt und die spätere Arbeit beim HR; über seine ersten Radio-Comedies (u.a. mit Wiener Schmäh) und “Die Ferienbande”; über zahlreiche Facetten des Regieberufs und was diesen Beruf für Kai ausmacht; über akustische Reisetagebücher aus Schottland, Frankreich und Norwegen; und zu guter Letzt über die “Die drei ???”-Touren “... und der seltsame Wecker” und “Phonophobia - Sinfonie der Angst”. Und natürlich darüber, dass Kai eigentlich immer zum Film wollte und das vielleicht auch immer noch passieren wird.

Episode 18 - Charles Rettinghaus
Eiskalter Rosé, Straßenköter und Bam-Bam - richtig auf die Fresse!

In unserer achtzehnten Episode spricht Elias mit Charles Rettinghaus. Charles ist Schauspieler & Synchronsprecher. Die meisten werden ihn kennen als die feste Stimme von Jean Claude Van Damme, Robert Downey Jr oder Jamie Foxx. Und die Trekkies unter euch haben ihn natürlich noch im Ohr als die Stimme von Geordi LaForge. Aber eigentlich hat er sie alle mal gehabt: John Cusack, Javier Bardem, Jet Li, Benicio del Toro (in Snatch!), Tim Robbins, Stephen Baldwin…. Aber seit einigen Jahren spielt er auch wieder vermehrt vor der Kamera - z.B. in der Serie “Pastewka” als Fahrlehrer oder zuletzt in der funk Serie “Offscreen” als er selbst.

Bei einem eiskalten Rosé sprechen die Beiden natürlich ausführlich über “JCVD”, über die Synchronbranche, ihre Ikonen wie Reiner Brandt (den er uns auch auf die HörGestalten Couch vermitteln will - yeah!); Charles erzählt von befreundeten Kollegen wie Ralf Richter (Bang Boom Bang), Bastian Pastewka oder Wolfgang Bahro, aber auch über seine wilde Jugend auf dem Hamburger Kiez, wo er, wie er sagt, “wirklich verteilt und auch eingesteckt hat”, über den Echo-Eklat mit Farid Bang und Kollegah und über sein “Feature” beim Song “1000 Bars” von Eko Fresh und über vieles mehr.

Außerdem kredenzt uns der eigentlich unpolitische Charles zum Ende Konrad Adenauers Rede vom 21. September 1949, die er auf dem Petersberg bei Bonn gehalten hatte, als das Besatzungsstatut in Kraft trat und sich auch die “Teppich-Szene” ereignete.

 

Episode 17 - Luise Lunow
Weißweinschorle, rappende Oma und der Saft einer Rosine

In unserer siebzehnten Episode spricht Josef mit Luise Lunow. Luise ist Schauspielerin und Synchronsprecherin. Wir kennen ihre warme und markante Stimme aus diversen Filmen. Oder aber als Hexe Mania aus „Bibi Blocksberg“. Oder als die Großmutter in „Benjamin Blümchen“. Oder von der „Die drei ???“-Live-Tour „...und der seltsame Wecker“. Oder, oder, oder.
Nach ihrer Ballett- und Schauspielausbildung arbeitete Luise unter Anderem am Potsdamer Hans-Otto-Theater, am Theater in Zeitz, am Staatstheater Schwerin und später elf Jahre am Maxim-Gorki-Theater, wo sie auch in mehreren Stücken als Regieassistentin von Thomas Langhoff tätig war. Dann flüchtete sie 1987 von Ost- nach West-Berlin und nahm dort ihre Arbeit als Schauspielerin sofort wieder auf. Zum Beispiel spielte sie 1991 bei Loriots „Pappa ante portas“ mit. Luise ist einfach auf der Bühne und in den Studios zu Hause und arbeitet immer noch unermüdlich weiter.

Bei einer leichten Weißweinschorle reden die beiden über Luises Ausbildungen an Ballett- und Schauspielschule, über ihre Engagements an den diversen Theatern; das Kennenlernen ihres Mannes in Schwerin und ihre 55-jährige Ehe; über die Zeit als Programmsprecherin beim Rundfunk in der Nalepastraße; darüber, dass sie eher eine Nachtperson ist; dass sie immer noch mehrfach in der Woche hartes Training im Fitnessstudio macht; über ihre Flucht aus der DDR; über Schmuggelaktionen bei Gastauftritten; über Reiselust; über den Neuanfang in West-Deutschland; über die Dreharbeiten mit Loriot; über Ihre Erlebnisse während des Krieges und darüber wie es ist, die eigenen Memoiren zu verfassen.
Und natürlich auch über Luises Rap „Acid auf Rädern“. Damit begeisterte sie ein hauptsächlich junges Millionenpublikum. Und das mit damals 80 Jahren. Ihr Pseudonym: Enkelschreck.

Am Ende liest Luise einen Auszug aus ihrer Autobiografie „Auch eine Rosine hat noch Saft: 80 Jahre zwischen Ost und West, Bomben und Theater“.

Episode 16 - Uve Teschner
Rum, Voice-Wanker und Griffbrettgewichse

In unserer sechszehnten Episode spricht Elias mit Uve Teschner. Uve ist Vokalist, Erzähler, Voice-Wanker oder einfach: freiberuflicher Sprecher. Er synchronisiert, spricht für Audiodeskriptionen, Features, Hörspiele, Werbung... also eigentlich alles, was man sprechen kann. Aber vor allem kennen wir ihn durch seine zahlreichen Hörbuch-Interpretationen, weshalb er auch, zu Recht wie wir finden, von Audible zum “Sprechergott 2016” gekürt worden ist.

Bei ein paar Gläsern Rum sprechen die beiden über Uves ungewöhnlichen Weg zu seiner Berufung, über “die Fernsehtürme” unter den Hörbüchern, die er bisher lesen durfte, über Uve den Serienjunkie, auch den Hörbuchhörer, über Live-Lesungen, das Deutsche Bahn Chaos zur Leipziger Buchmesse, Nachbarschaftshilfe und über Uves Fragenkatalog, den er selbst zum Gespräch mitgebracht hat - Fragen, die bei bisherigen Interviews zu kurz gekommen oder gar nie gestellt worden sind. Und Hauptsache Bayern verliert mal.

Außerdem liest Uve uns noch aus einem Buch vor, welches er vor ein paar Jahren begeistert im Urlaub gelesen hat (ja, er liest auch noch privat) und was die Verlage aber zur Zeit nicht anfassen wollen, weil es eben schon ein paar Jahre her ist, dass es erschienen ist. Vielleicht ein Buch, das er mal auf eigene Faust vertonen wird. Wir denken: mach das, Uve.

Uves persönliche Hörbuch-Highlights der letzten Jahre und unsere Empfehlungen:
"Alles ist erleuchtet" von Jonathan Safran Foer , "Löwen wecken" von Ayelet Gundar-Goshen , "Geister" von Nathan Hill und "Am Ende aller Zeiten" von Adrian J. Walker

Episode 15 - Vera Teltz
Champagner, obere Resonanzräume und Kampfsport meets Aerobic

In unserer fünfzehnten Episode spricht Josef mit Vera Teltz. Sie ist Schauspielerin und Synchronsprecherin. Wir kennen sie unter Anderem als Stimme von Naomie Harris zum Beispiel als Miss Moneypenny in den James Bond-Filmen “Skyfall” und “Spectre” oder als Calypso in “Fluch der Karibik”. Aber sie hat auch die rote Königin in “Alice im Wunderland” gesprochen – die mit dem “ab mit ihrem Kopf”.
Die zahlreichen Hörbücher, die sie schon gelesen hat, umfassen alle Genres. Sie hat in Filmen und auf der Theaterbühne gespielt, außerdem spricht sie Features und für Audioguides. Man könnte noch so viel aufzählen, was sie alles gemacht hat. Doch wenn man Vera beschreiben möchte, denkt man zuallererst an ihr warmes ansteckendes Lachen.

Bei einem Champagner reden sie – oft begleitet von diesem Lachen – über Veras klaren Geschmack beim Essen, über verschiedene Geschmäcker beim Whiskey (und einem der schmeckt, wie Keller riecht), über ihr Pferd, zu dem sie mindestens dreimal pro Woche fährt, übers Musikhören am Rhein mit Disc-Man, gerissene und geflickte Kassetten, über die Anfänge in der Schauspielschule, über Kung Fu und Kampfsport meets Aerobic inklusive Stroboskoplicht, darüber einen Meister gefunden zu haben und einen neuen zu finden, darüber was Charakter und Körper mit der Stimme machen, über Bogenschießen vom Pferd und darüber, dass manchmal Dinge erst dann passieren, wenn man nicht mehr versucht sie zu erreichen.

Am Ende liest sie uns noch den Anfang eines “Phasenbuches” vor: Ein unglaublich dichtes schönes Buch von Tom Robbins mit dem Untertitel “So etwas wie eine Liebesgeschichte” und auf der Rückseite war der Preis aufgedruckt: 9,80 DM.

Sonderepisode 01 - Josef & Elias
Restetrinken, spezialgelagerte Sonderepisoden und wie das alles angefangen hat

In unserer ersten Sonderepisode reden Elias und Josef bei Gin Tonic (aus der allerersten Episode) und übrig gebliebenen Bieren (von Elisabeth Günther) zusammen über die Anfänge des Podcasts, warum er so klingt wie er klingt und darüber, dass wir in unseren Sonderepisoden nun auch immer wieder mal Menschen zu Gast haben werden, die auf anderen Wegen mit (Hör)Geschichten zu tun haben: Regisseure, Autoren, Geräuschemacher, Redakteure und und und. Es geht also munter weiter.

Wenn ihr Ideen und Rückmeldungen habt, meldet euch gern bei uns!

Entweder per Mail unter hoergestalten@lauscherlounge.de oder bei Facebook: www.facebook.com/hoergestalten

Episode 14 - Thomas Schmuckert
Mojito, afrikanische Zauberer und rollende Steine vom Felsen-Club

In unserer vierzehnten Episode spricht Elias mit Thomas Schmuckert. Thomas ist Schauspieler, Synchronsprecher, Drehbuchautor & Regisseur und zudem für das Schauspiel-Gewerbe auch politisch aktiv - zuerst im Vorstand des Bundesverband Schauspiel (BFFS), jetzt als Beiratsmitglied der GVL.

Zuletzt vor der Kamera war er in der ARD Serie “Um Himmels Willen” oder auch in dem ZDF 6-Teiler “Bad Banks” zu sehen. Den Hörspielfreunden könnte er als Dämonenkiller Dorian Hunter aus der gleichnamigen Zaubermond Serie bekannt sein.

Bei einem Mojito erzählt Thomas unter Anderem von seinem Werdegang vom Felsen-Club über das abgebrochene Medizinstudium bis hin zum Schauspielunterricht am Deutschen Theater bei Michael Schweighöfer, über seine Prägung als Sohn eines evangelischen Pfarrers, der regelmäßig Gäste verschiedener Religionen zu Gesprächen Zuhause geladen hatte, über seine eher an klassischen Theaterstücken interessierte Mutter, die es zu überzeugen galt, seine Liebe zur Musik, die trotz “klassisch strengem” Klavierunterricht bis heute gehalten hat und über sein Engagement im Vorstand des BFFS und als Beiratsmitglied der GVL.

Außerdem liest Thomas uns aus Milan Kunderas Buch “Die Unsterblichkeit” vor: eine Passage in der Hemingway und Goethe sich im Jenseits treffen und sich über ihre Unsterblichkeit unterhalten, ein Thema welches Thomas und Elias zum Ende des Gesprächs noch einmal aufnehmen.

Episode 13 - Axel Lutter
Kaffee, Kabarett und Optimismus

In unserer dreizehnten Episode spricht Josef mit Axel Lutter. Axel ist Schauspieler, Synchronsprecher und Kabarettist. Nach einer Konditorlehre wurde Axel in Bochum zum Schauspieler ausgebildet und war an mehreren Theatern – unter Anderem in Frankfurt am Main, Detmold und Braunschweig – engagiert. Außerdem war er 15 Jahre Mitglied des Ensembles des Berliner Kabaretts “Die Stachelschweine”, arbeitete für das Kabarett “Sündikat”, das er selbst mit aufgebaut hat, und schrieb später auch noch eigene Texte.
Er liebt es, französische Filme zu synchronisieren und spricht in unzähligen Hörspielen.

Bei einer Tasse Kaffee redet Axel über eine Nacht und Nebel-Aktion, die ihn zur “linken” Bochumer Schauspielschule brachte; über seine sehr frühen Rundfunkerfahrungen; darüber, wie ein Kabarettist mit einem bewusst falschen Russisch ihn schon im Alter von 12 Jahren vom Kabarett träumen ließ; über das Arbeiten für diverse Theater, den RIAS und das Eröffnen eines eigenen Theaters; über das fast tagesaktuelle Schreiben fürs Kabarett; über seine große Leidenschaft Motorradfahren, das wie Reiten ist; über das Segeln auf dem Bötchen und über den Wunsch, noch einen Pilotenschein zu machen.

Außerdem liest Axel von Erich Kästner “Ein reizender Abend” vor, denn dieser Text begleitet ihn seit seinem 21. Lebensjahr.

Episode 12 - Elisabeth Günther
Bier, Empathie und das Plus, Menschen zu mögen

In unserer zwölften Episode spricht Elias mit Elisabeth Günther. Wir kennen sie vor allem als Synchronschauspielerin: Regelmäßig leiht sie Cate Blanchett (zuletzt in “Thor. Tag der Entscheidung”), Liv Tyler (z.B. in der Herr der Ringe Trilogie) sowie Elizabeth Reaser in Twilight ihre Stimme. Aber: sie spielt auch immer wieder Theater, liest Hörbücher, gibt Hauskonzerte, pendelt dabei zwischen Ammersee und Berlin und ist vierfache Mutter.

Bei einem Bier spricht sie unter Anderem über ihren frühen Entschluss, Schauspielerin zu werden und wer sie da als junger Kalle Blomquist inspiriert hat, über kommende Projekte, über Serien & Filme, die sie uns empfehlen möchte und warum sie da die Briten und Dänen besonders begeistern, aber auch über ihre Familie, darüber dass keines ihrer Kinder Schauspieler werden möchte, über Skifahren auf dem Idiotenhügel, darüber dass es auf dem Land kein schlechtes Wetter gibt und über all das, was sie am Liebsten alles noch gemacht haben möchte: von Unternehmensführung bis Verfolgungsjagd.

Außerdem konnte sich Elisabeth nicht entscheiden und hat uns deshalb gleich fünf tolle Bücher mitgebracht. Und aus dreien liest sie uns dann auch etwas vor.

Episode 11 - Nana Spier
Cava, Technotanzen und unbändige Lebensfreude

In unserer elften Episode spricht Josef mit Nana Spier. Wir kennen sie vor allem als Synchronsprecherin. Zum Beispiel als Feststimme von Sarah Michelle Gellar als "Buffy". Außerdem spricht sie unter anderem Claire Danes, Drew Barrymore, Liv Tyler und Winona Ryder. Aber sie macht noch viel, viel mehr. Nana textet Dialogbücher, führt Synchron-Regie, liest diverse Hörbücher und managt nebenher noch die Familie.

Bei einer Flasche Cava redet Nana über ihre ersten Wünsche, ein Pony-Hotel zu eröffnen; eine Trotzreaktion, die zum Schauspielen führte; Labiallaute; ihre Arbeit im Synchronbereich (das Texten von Dialogbüchern, das Sprechen und das Regie-Führen); den schönen Film "Alles steht Kopf", für den Nana sich ihre Zunge blutig gebissen hat; das Vorbereiten von Hörbüchern; viel Tanzen; ein graues Haar und „the oldest Lady in the club“; 10 Tage Tinder; Konzerte in der Nalepastraße; ihren Hund, ihre Familie und ihre Kinder sowie über Träume von einer großen Europareise und dem Schreiben eines eigenen Buches.

Außerdem liest uns Nana zwei Texte vor, die sehr viel über ihre Lebenseinstellung verraten.

Episode 10 - Anke Reitzenstein Tierschutz, Tantra und Theater

In unserer zehnten Episode spricht Elias mit Anke Reitzenstein. Wir kennen sie vor allem als Synchronschauspielerin. 1992 synchronisierte sie z.B. Whitney Houston in Bodyguard. Seit 2005 spricht sie Chandra Wilson als Dr. Miranda Bailey in der Serie Grey's Anatomy. Des Weiteren leiht sie regelmäßig den Schauspielerinnen Gina Gershon und Melissa McCarthy ihre Stimme.

Bei einem Cocos-Mango-Saft erzählt uns Anke in Begleitung ihrer drei Hunde Caruzo, Noah und Raja unter Anderem etwas über ihr großes Thema Tierschutz und die Hundevermittlung im Speziellen, über Energiearbeit, ihr erstes 10-tägiges Tantra-Seminar mit 25 Menschen in einem Raum, über ihre Heimat Göttingen, aber natürlich auch über ihre Anfänge im Synchron, darüber dass sie als Sprecherin gerne das männerdominierte Feld der Autowerbung und Filmtrailer aufbrechen will und sie gerne “DER weibliche Narrator” werden möchte (was wir sehr begrüßen!).

Außerdem hat Anke das Krafttier-Orakel mitgebracht und die beiden ziehen ihr Tier für dieses Jahr und lesen sich die Bedeutungen vor. Abschließend liest Anke uns noch ein kurze Passage über die einfache Übung zur Dankbarkeit aus “The Magic” von Rhonda Byrne vor. Danke…. Anke.

Episode 09 - Detlef Bierstedt
Sekt, DDR-Scheiße und langes, wallendes, lockiges Haar

In unserer neunten Episode spricht Josef mit Detlef Bierstedt. Er ist Schauspieler, Synchron- und Hörspielsprecher. Bekannt ist er unter Anderem als Stimme von Jonathan Frakes in “Star Trek” und “X Faktor - Das Unfassbare”, Bill Pullmann, John C. Reilly und natürlich als deutsche Stimme von George Clooney. Außerdem liest er zahlreiche und meist ewig lange Hörbücher – wie zum Beispiel die historischen Romane von Rebecca Gablé – und steht oft auf der Bühne für Live-Hörspiele oder Prima Vista Lesungen mit Oliver Rohrbeck. Zuletzt war Detlef in “Babylon Berlin” als Berliner Oberbürgermeister Gustav Böß zu sehen.

Bei einem trockenen Sekt nimmt uns Detlef mit auf seine bewegende Reise von Ost- nach West-Berlin. Er erzählt uns, wie er erst Maurer war, dann Operator eines riesigen Computers wurde und schließlich doch an der Schauspielschule landete. Sein Weg führt uns zu Themen wie Schwarzbrot mit Margarine, immer wieder Rückgrat zeigen müssen, warum er (zweimal) in der DDR Dachlatten klauen musste, Haarausfall, Würfeln um Geld, Ausreiseanträge, seine Familie, Stasi-Befragungen, die ersten Synchronanfänge und das Glück beim Eröffnen eines österreichischen Kontos. Und natürlich noch viel mehr.

Außerdem hören wir am Ende von der Einladungskarte zu Detlefs 60ten Geburtstag ein ganz besonderes und berührendes Ständchen.

Episode 08 - Gabriele Blum
Baileys, Farben sehen und für eine Wohnung chanten

In unserer achten Episode spricht Elias mit Gabriele Blum. Sie ist Schauspielerin, Schauspiel-Coach und Sprecherin für Hörbücher, Hörspiele, Features und Audio-Guides.

Ausgebildet am Mozarteum Salzburg, war sie Mitgründerin und langjähriges Mitglied der Bremer Shakespeare Company. Wir kennen sie besonders als Hörbuch-Interpretin von Kindergeschichten oder historischen Romanen. Zuletzt mit ihr erschienen: „Die letzte Stunde“ von Minette Walters.

Bei einem Glas Baileys (was ihrer Meinung nach kein alkoholisches Getränk ist) reden sie unter Anderem darüber, dass sie immer auf die Bühne wollte um das Leben anderer zu leben, über ihre Zeit in Bremen, über ihren Wunsch “Farben zu sehen” weshalb sie nach Amsterdam fuhr, über die von Jens Roth entwickelte Schauspielmethode “Source Tuning” und die verlässliche Intelligenz des Körpers.

Außerdem kredenzt Gabriele uns eine “Literaturvorlesung” der besonderen Art.

Episode 07 - Oliver Rohrbeck
Leises Wasser, Abwechslungslust und ein gefüllter Schweinebauch

In unserer siebten Episode spricht Josef mit Oliver Rohrbeck. Er ist Schauspieler, Hörspiel- und Synchronsprecher. Außerdem arbeitet er als Dialogbuchautor und -regisseur. Aber vor allem kennen wir ihn – kurz vorm Einschlafen – durch seine Rolle „Justus Jonas“ von den Drei Fragezeichen, die er bereits seit 38 Jahren mit Leben füllt. Er ist unter anderem die feste Stimme von Ben Stiller. Und mit der Lauscherlounge hat er seinen eigenen Hörbuch- und Hörspielverlag. Um nur einige Sachen zu nennen.

Bei einem leisen Wasser für Oliver und einem lauten für Josef reden sie über die ersten Anfänge von Olivers Karriere, Aufnahmen für die Sesamstraße, Flüge aus West-Berlin, unzählige Hörspiel- und Synchronaufnahmen, richtige Entscheidungen, gefüllte Schweinebäuche, eine Wachtel in einem Huhn in einer Ente, Work-Life-Balance, Detlef Bierstedt (der George Clooney spricht), 40.000km pro Jahr auf der Straße zu sein, wie Weihnachten gefeiert wird, die Arbeit mit der Stimme für Hörbuch, Hörspiel und Synchron, ergreifenden Live-Touren, und die immer neue Freude auf das nächste, bevorstehende Projekt. Und natürlich über die Drei Fragezeichen. Und noch mehr. Es gibt sogar einen Ausblick für das Jahr 2018.

Außerdem liest Oliver uns ein kleines Stück aus einem Buch seines Lieblingsautors.

Episode 06 - Peter Lontzek
Mezzo-Mix, explicit content und die Leistungsfähigkeit des Fluxkompensators

In unserer sechsten Episode spricht Elias mit Peter Lontzek. Wir kennen Peter als Hörbuch-, Hörspiel- und Synchronschauspieler.

Sie reden bei einer Glasflasche Mezzo-Mix unter Anderem über seine jüngsten Projekte, über sein Faible für die 1980er Jahre (insbesondere Filme, Serien und Musik aus diesem Jahrzehnt), darüber dass er als Kind zuallererst Detektiv werden wollte, dass er, bevor er Schauspieler wurde, mit seinem damaligen Kumpel & Produzenten nach Berlin kam, um seine Rapper-Karriere zu verfolgen, in „expliziter Sprache“ über HipHop Artists und für ihn wichtige Alben, darüber, ob dieser Hintergrund im Zusammenhang damit steht, dass er häufig auch schwarze Schauspieler synchronisiert, über bewusstes Rezipieren von Musik, über seinen Lieblingsfilm „Zurück in die Zukunft“, die Leistungsfähigkeit des Fluxkompensators, den neu-aufgelegten DeLorean DMC-12, über „typisch deutsche“ (Eckkneipen-)Kultur und vieles mehr.

Außerdem liest Peter uns aus dem Buch vor, welches wohl der Auslöser war, warum er als Kind Detektiv werden wollte.

Episode 05 - Ulrike Kapfer
Caipi, untere Relevanzgrenzen und ein Traum, der nach Potsdam führte

In unserer fünften Episode spricht Josef mit Ulrike Kapfer. Ulrike ist Hörbuch-, Hörspiel- und Rundfunksprecherin, Moderatorin sowie Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin. Sie ist unter anderem die Station Voice von Radio Eins, schreit und spricht in vielen Computerspielen wie “Far Cry” und liest beispielsweise die “Immortals”-Hörbuch-Reihe von Kresley Cole.

Sie reden bei Caipi (und Salat) unter Anderem über die Aussprache von “Cachaça”, Stimmverlust und -wiedergewinnung, wie Serdar Somuncu ihr zu einem Wikipedia-Eintrag verhalf, damals noch nette Vermieter, ihren ereignisreichen Lebensweg beginnend mit einer Pfannkuchenwiese, Penisverletzungen bei Masturbation mit Staubsaugern und wie ein Traum mit einem silbernen Porsche Ulrike nach Potsdam führte.

Außerdem liest Ulrike den Anfang eines Buches, das sie schon sehr lang begleitet – und seit 1993 in ihrem Besitz ist.

Episode 04 - Oliver Siebeck
Wasser, ein Hundertbuchstabenwort für Donner und wenn Übersetzer aufgeben

In unserer vierten Episode spricht Elias mit Oliver Siebeck. Oliver Siebeck ist ein umtriebiger Synchron-Schauspieler und Hörbuchsprecher. Regelmäßig leiht er z.B. Ray Stevenson seine Stimme, zuletzt auf großer Leinwand in der Rolle des Volstagg in “Thor: Tag der Entscheidung” (2017). Und für Audible interpretierte er u. A. Terry Goodkinds große “Schwert der Wahrheit” Fantasy-Reihe.

Sie reden bei Wasser (und zum Schluß auch bei Brot) unter Anderem über Science-Fiction Literatur, Synchron vs. O-Ton, “seine wilde junge Zeit” und über James Joyce und sein letztes Werk “Finnegans Wake”, welches Oliver in Form eines alten englischen Taschenbuchs mitgebracht hat und uns nach dem “Bibelstechen-Prinzip” etwas daraus vorliest. Unübersetzbar. 🙂

Das versprochene Foto seines “zerarbeiteten” Exemplars gibt es auf unserer Facebookseite.

Und hier noch Joyce’ Wort für “Donner” zum mitlesen (Minute 44):

Bababadalgharaghtakamminarronnkonnbronntonnerronn-tuonnthunntrovarrhounawnskawntoohoohoordenenthurnuk.

Episode 03 - Julia Stoepel
Rosé Champagner, Flower-Trucks und eine Stullenbox zum Zeitreisen

In unserer dritten Episode spricht Josef mit Julia Stoepel. Julia ist Schauspielerin, Hörspiel- und Synchronsprecherin, Texterin und Synchronregisseurin. Sie spricht neben vielen Zeichentrickfiguren wie „Fluttershy“ aus „My Little Pony“ zum Beispiel die Rolle Dr. April Kepner aus „Grey’s Anatomy“ und liest zahlreiche Hörbücher.

Sie reden bei einer Flasche Rosé Champagner unter Anderem über Fernbeziehungen, alte Kindheitsträume, Ängste und Horrorfilme, Blumentrucks in LA, Würstchenwerbung und Future Wurm mit titanverstärkten Bauchmuskeln und krassem Bulletproof-Bart. Und natürlich auch, warum ihr Geburtstag bis zu ihrem 12. Lebensjahr der beste Tag aller Zeiten war. Aber nur bis zum 12. Geburtstag.

Außerdem hat Julia uns ihr Lieblingsbuch mitgebracht, das in uns altbekannte, wehmütige Gefühle weckt, wenn wir auf Reisen sind und den Koffer leider wieder packen müssen.

Episode 02 - Tanja Geke
Champagner, Bitch Slap und samtene Schäfte

In unserer zweiten Episode spricht Elias mit Tanja Geke. Tanja Geke ist Schauspielerin, Synchron- und Hörbuchsprecherin. Regelmäßig synchronisiert sie Zoe Saldana wie in Avatar oder Fluch der Karibik. Sie interpretiert die ihr ans Herz gewachsene Thriller-Reihe von Linda Castillo über die amische Polizistin Kate Burgholder und die J.D. Robb Science Fiction Krimiserie mit der toughen Polizistin Eve Dallas, die in New York um 2057 lebt und ihren Computer noch mit Disketten füttert.

Sie reden bei einer Flasche Champagner unter Anderem über Pünktlichkeit, Horrorfilme, Berlin um die Wende, ein Konzert im White Trash, den Ritterschlag bei einer Folge der drei Fragezeichen mitspielen und sogar die legendäre Visitenkarte vorlesen zu dürfen und über ihre Wege vom Biologiestudium über die Schauspielschule zu Praxis Bülowbogen und schließlich bis zur Arbeit vor dem Mikrofon.

Außerdem hat Tanja uns eines ihrer Lieblingsmärchen mitgebracht, welches sie komplett vorliest. Fast.

Episode 01 - Richard Barenberg
Gin Tonic, Winnetou und Vampire mit Wiener Schmäh

In unserer ersten Episode beginnt Josef mit Richard Barenberg. Richard ist Schauspieler und Sprecher diverser Hörbücher und Hörspiele. Zum Beispiel interpretiert er die Harry-Dresden-Reihe und war die Hauptrolle beim On-Location-Hörspiel "Be My Match".

Sie reden bei einem Gin Tonic unter Anderem über den ersten Berlin-Besuch mit 16 Jahren, über den ersehnten Sensei und über verschlungene Pfade von der Theaterbühne zum Mikrofon.

Außerdem hat Richard uns drei Texte mitgebracht, die ihm am Herzen liegen und aus denen er uns ein Stück vorliest.