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HörGestalten

Jeden Tag hören wir sie: Stimmen.

Sie erzählen uns, mal große, mal kleine Geschichten. Sie sind Vertraute unseres Alltags und begleiten uns vielleicht sogar schon seit unserer Kindheit. Doch wer steckt eigentlich hinter diesen Stimmen? Was ist denn seine oder ihre Geschichte?

HörGestalten ist eine Gesprächsreihe, bei der die Sprecher*innen, deren Stimmen uns durch ihre Hörbuch- und Hörspiel-Interpretationen, ihre Kino- und Serien-Synchronisationen so vertraut scheinen, einmal anders zu Wort kommen: Welche (Lebens-)Geschichten haben sie zu erzählen, wenn sie einmal keinen Text vor der Nase haben? Auf welchen verschlungenen Wegen sind sie zu diesem Beruf gekommen? Und gibt es da noch einen Herzensstoff, den sie unbedingt noch interpretieren wollen?

Das Gespräch führen abwechselnd die Lauscherlounge-Kollegen Josef Ulbig und Elias Emken. Mehr Infos zu den Moderatoren: Das HörGestalten-Team

Bilder, Zitate und mehr findest Du auf unserer Facebook-Seite: www.facebook.com/hoergestalten

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ALLE EPISODEN

 

HG | 026 - Jeremias Koschorz
Kir Royal, Revolution aus Halle und ein Klavier von 1880

In unserer sechsundzwanzigsten Episode redet Josef mit Jeremias Koschorz. Jeremias ist Schauspieler, Sprecher und Musiker. Nach seinem Schauspielstudium in Leipzig und Halle gehörte er zunächst zum festen Ensemble des Theater Magdeburg.

Mittlerweile lebt Jeremias in Berlin: Er spielt Theater, singt in Opernhäusern, spricht in Hörspielen wie „Be My Match“, steht in Filmen wie “Rockabilly Requiem” und “In Darkness” vor der Kamera. Für seine Rolle im Tatort “Tod auf dem Rhein” wurde er 2010 sogar für den new faces Award nominiert. Und natürlich und vor allem synchronisiert er mit Liebe Filme: Wie zum Beispiel “Mit Siebzehn”, “The Darkest Minds” oder auch “La La Land”.

Und als ob das alles nicht schon genug wäre, hat er auch für ein Theater-Weihnachtsmärchen die Musik komponiert – daher verwundert es nicht, dass er mit einem uralten Klavier in seiner Wohnung seinen Nachbarn schöne Melodien schenkt. Und Jeremias bezeichnet sich selbst als Quasseltante. Warum?

Naja, bei einem – oder sagen wir drei bis vier – Kir Royal reden die beiden unter anderem über die Leidenschaft zu reisen; über Horoskope; über die Kindersprechgruppe des MDR; über das Aufheben, Archivieren und Sortieren von allen Schulheften, um dann doch alles wegzuwerfen; über den Zivildienst in einer Behindertenwerkstatt; über den Umgang mit Geld; über den Tag der deutschen Einheit; über eine Revolution aus Halle; über Geschwister; über die frühe Leidenschaft zum Mikrofon und lustige Interviews mit dem Bruder; über Cembalos und 14 Jahre Klavierunterricht; über die Liebe zum Essen und wie man Menschen darüber kennenlernt; über nichts Geringeres als Träume und den Tod; über die Flüchtigkeit von Theateraufführungen; über das Entstehen einer Melodie und und und…

Jeremias’ und unsere Empfehlungen:
- Be My Match (Hörspiel / audible)
- Atlanta Medical (Film / Synchronstimme von Matt Czuchry / läuft auf Pro7)
- Mit Siebzehn (Film / Synchronstimme von Damien Delille)
- ROCKABILLY Requiem (Kinofilm / Rolle: Eddie)

HG | 025 - Reinhard Kuhnert
Apfelsaftschorle, satirische Verse und teilweise noch Textzeilen von 1967 im Kopf

In unserer fünfundzwanzigsten Episode spricht Elias mit Reinhard Kuhnert.
Reinhard ist Autor, Regisseur, Schauspieler, Synchron- und Hörbuchsprecher.

Random House bezeichnete ihn jüngst als die Stimme von George R. R. Martin, wobei Reinhard noch nicht ein Wort von ihm synchronisiert, wohl aber seine Bücher eingelesen hat - allen voran die großartige Fantasy Reihe “Das Lied von Eis von Feuer”, auch bekannt als “Game of Thrones”. Für diese Arbeit wurde er auch kürzlich von Audible mit der goldenen Schallplatte ausgezeichnet. Ebenso ist er der gesetzte Erzähler für die historischen Romane aus der Feder von Ulf Schiewe, wie etwa die Normannen Saga.

Die Liste seiner Synchronrollen ist lang (1644 Einträge in der Synchronkartei), regelmäßig synchronisiert er David Strathairn (The Blacklist), Peter Coyote (Bitter Moon), André Dussollier (Ruby & Quentin) oder William H. Macy (Fargo, 1996). Neben seinen zahlreichen - teilweise auch selbst inszenierten - Theaterstücken, schreibt er heute auch in Prosaform, wie etwa den Roman “Abgang ist Allerwärts” (welchen er auch selbst als Hörbuch eingelesen hat) oder das Kinderbuch “Fionas Feen” und tritt zudem regelmäßig mit eigenen Texten und Liedern auf. Denn der, wie seine Frau gern scherzhaft sagt, “mit seinem Beruf verheiratete” Reinhard, ist auch ein Freund der satirischen Verse, getreu seiner Vorbilder Heine, Tucholsky und Kästner.

Bei einer großen Apfelsaftschorle sprechen die beiden über die nun schon gut fünfzig Jahre seines Wirkens, über seine Anfänge in der DDR, über das “unausgesprochene Berufsverbot”, was ihn dazu bewog, in den Westen zu gehen, über seine Zeit in Irland und Australien (was, wie er sagt, “gut für die Biografie, aber nicht gut für den Lebensunterhalt” war), über Verständnis statt Toleranz, über Doppelzüngigkeit im Schauspielgewerbe und so viel mehr.

Zum Ende hin gibt er uns ein paar satirische Zeilen aus seinem Programm zum Besten - ein modernes Märchen Potpourri in drei Akten mit Cliffhangern.

Unsere Empfehlung sind die Hörbücher von “Das Lied von Eis und Feuer”, “Mrs. Alis unpassende Leidenschaft” und die herrliche Komödie “Ruby & Quentin” mit Jean Reno und Gerard Depardieu in den Hauptrollen und Reinhard auf André Dussolier in der Rolle des Psychiaters.

HG | S04 - Max Hegewald (Schreiben)
Ingwertee, Neugier und Themen, die wehtun

In unserer vierten Sonderepisode redet Josef mit Max Hegewald. Max ist Schauspieler und Regisseur. Und unter seinem Pseudonym Max Benyo ist er auch Autor für Film und nun auch für Hörspiel. Vieles passiert bei ihm parallel: Max ist neugierig, voller Energie und Ideen. Schon mit 13 Jahren war seine Liebe fürs Schauspiel geweckt. Und kurz darauf begann er als Schauspieler zu arbeiten.

2011 wurde er bei der Goldenen Kamera-Verleihung als bester Nachwuchsschauspieler ausgezeichnet. Er studierte Drehbuch und Dramaturgie an der Potsdamer Filmuniversität Konrad Wolf und schrieb und inszenierte dort eigene Filme, wie zum Beispiel den Episodenfilm „Die Angsthasen“ (Buch und Regie). Oder den mittellangen Film „Schnee Essen“ (Buch und Regie) oder “Nachtschattengewächse“ (Regie). Und seine Filme laufen auf diversen internationalen Film-Festivals.

Max hat Pläne noch weiter zu studieren. Außerdem ist er nach wie vor als Sprecher tätig, spielt auf der Bühne und reist sehr sehr gern. Dabei beobachtet Max Menschen und Situationen und macht sich immer Notizen ins Handy, wenn er eine neue Idee für eine Geschichte hat. Und Ideen hat er viele. Wir hoffen, dass er die Zeit dazu findet, bald noch viel mehr davon umzusetzen.

Bei einem Ingwertee reden die Josef und Max über verbrannte Tagebücher aus Notwehr; über das Kennenlernen der beiden über Josefs Wohnung, als er im Urlaub war; über die Liebe mit 13 zur Schauspielerei und einen Crush auf eine aus der Schauspielgruppe; über ein Freiwilliges Soziales Jahr in Tansania in einem Waisenhaus; über physische und digitale Ideenkusten mit noch unfertigen Projekten; über Prüfungsangst, die einem Sachen verbaut; über Medienwissenschaftler und warum man sich mit ihnen gut stellen sollte; über die Umwege, die zum Drehbuch(studium) geführt haben; über den ganzen Entstehungsprozess zum Hörspiel Tinnitus; Über den Umgang mit neuen Ideen; über einen Lachanfall bei einer Sexszene mit Jasna Fritzi Bauer und über eine fiktive Stiftung, mit der Max alle unrealisierten Projekte deutscher Kreativer unterstützen würde.

Eine kleine Auswahl von Max Werken:
Tinnitus (2018, Lauscherlounge / CD / Tätigkeit: Buch, Regie) (1. Ausschnitt im Intro)
Luft (2018, Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf / Film / Tätigkeit: Regie) (2. Ausschnitt im Intro)
Schnee essen (2016, JUMA Filmproduktion, www.zimmer67-film.de / Film / Tätigkeit: Buch & Regie) (3. Ausschnitt im Intro)
Nachtschattengewächse (2015, Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf / Film / Tätigkeit: Regie)
Schwingungen (2018, SR2 / Hörspiel / Tätigkeit: Sprecher)
Wir Tiere (2017, NDR / Hörspiel / Tätigkeit: Sprecher)
Glashaus, Staffel 2 (2015, audible / Hörspiel / Tätigkeit: Sprecher)
Kevin allein im Universum (2014 , Volksbühne Berlin / Theaterstück / Tätigkeit: Schauspieler)

HG | S03 - Josef & Elias (Geburtstag)
Restetrinken (einmal alles bitte), überstrapazierte Tröten und alle bisherigen Gäste

Es ist kaum zu glauben, wir haben ein kleines Jubiläum! HörGestalten wird eins! Und das wird in dieser dritten Sonderepisode gefeiert und zwar mit allen übrig gebliebenen Getränken unserer Gäste.
Im Vorfeld dieser Sonderepisode haben Josef & Elias alle bisherigen Gäste gebeten, ihnen ein kurzes Hallo via Sprachnachricht zukommen zu lassen, mit den Fragen, ob sie ihrem Gespräch noch etwas hinzufügen, etwas richtig stellen wollen oder ob sie erwähnenswertes Feedback von Freunden oder Kollegen bekommen haben. Und dies ist – neben den Getränkeresten, durch die sich die beiden arbeiten, sowie dem regelmäßig ertönenden und damit überstrapazierten Klang der Tröten – der rote Faden in dieser gut zweistündigen Folge.

Nebenbei erfährt man noch etwas mehr über die beiden, ihren Hintergrund und ihren Weg. Außerdem gibt es einen Lachflash, ein selbstgeschriebenes Gedicht, einen Sprecher im Gefängnis, ein Gespräch über den Tod, eine Anekdote mit einer Spinne und die Frage nach den Träumen.

Freut Euch auf Audionachrichten von Richard Barenberg, Julia Stoepel, Ulrike Kapfer, Peter Lontzek, Gabriele Blum, Anke Reitzenstein, Nana Spier, Elisabeth Günther, Thomas Schmuckert, Uve Teschner, Charles Rettinghaus, Kai Schwind, Tessa Mittelstaedt, Elmar Börger und Robert Frank!

Wir danken all unseren Gästen ganz herzlich, dass wir das nun schon ein Jahr mit ihnen zusammen machen dürfen.

Episode 24 - Robert Frank
Licor 43 (mit Milch und Eis), gesunde Naivität und eine Gemüse-Antipathie

In unserer vierundzwanzigsten Episode redet Josef mit Robert Frank. Robert ist Schauspieler und Hörbuchsprecher. Ausgebildet wurde er in München und danach in Castrop-Rauxel engagiert. Wo das ist? Das wusste er damals auch nicht.

Mit einer sehr gesunden Portion Leichtigkeit fand er - nach vielen weiteren Theaterengagements und TV-Auftritten, die ihn durch die ganze Republik führten - zufällig auch zum Mikrofon und zum Hörbuch. Robert wollte schon seit dem Kindergarten Schauspieler werden, was er auch zielstrebig wurde, und er liebt seinen Job. Was er hingegen gar nicht liebt und abgrundtief verabscheut, ist Gemüse. Also wirklich jedes Gemüse. Warum, erfährst du gleich selbst von ihm persönlich.

Bei Licor 43 mit Milch und Eis reden sie über regelmäßige Urlaube in Spanien; über einen Namensvetter, der die Fotografie revolutioniert hat; über einen Wallfahrtsort mit Marienstatue, die Wunder gewirkt haben soll; über einen Jungsjahrgang auf einer Mädchenschule; über eine langjährige Kindergartenfreundin; über das Dornröschenschauspiel, das bei ihm die Schauspiellust im Kindesalter wachgeküsst hat; über den Zivildienst beim Blindenbund; über Naivität; über spontane Bewerbungen an Schauspielschulen; über Castrop-Rauxel - wo auch immer das ist-; über seine Liebe zu Stephen King und allen seinen Büchern; über die ominöse Abneigung gegenüber Gemüse; über Lieblingshörspiele (Märchen und Pumuckl); über Früh- und Spätaufsteher und über das Zueinanderfinden von Leser und Autor.

Episode 23 - Elmar Börger
Wodka-Mate(n), nerdige Internetsicherheit und die Liebe zum Hörbuch

In unserer dreiundzwanigsten Episode spricht Josef mit Elmar Börger. Elmar ist Schauspieler, Hörbuch- und Hörspielsprecher. Er absolvierte sein Studium an der Schauspielschule Charlottenburg in Berlin und bekam direkt danach Engagements an diversen Theatern – unter Anderem am Theater Schloss Maßbach, wo er dann auch eine Weile lebte.

Seit 2013 liest er für verschiedene Verlage Hörbücher ein oder spricht in Hörspielen mit. Als Regieassistent für die audible-Cyber-Hörspielserie “Glashaus” war er mit seinem nerdigen Wissen in Sachen Internetsicherheit und Datenschutz genau an der richtigen Stelle und konnte zum ersten Mal seinen Kollegen bei der Studio-Arbeit zuschauen. Und letztes Jahr übernahm Elmar dann sogar die Regie für das Riesen-Hörspiel-Projekt “Julian” (der dritte Teil der Waringham-Saga von Rebecca Gablé).

Dass Elmar für seinen Beruf Feuer und Flamme ist merkt man ihm an. Er ist dankbar, genau da zu sein, wo er praktisch schon immer sein wollte. Schließlich wusste er schon mit ca. 15 Jahren, dass er Schauspieler werden will. Aber nicht auf der Bühne oder vor der Kamera. Nein. Kassettenkind Elmar wollte eigentlich nur eins: Hörbücher lesen.

Bei Wodka-Mate(n) mit unterschiedlichen Mate-Sorten reden die beiden über das Funkeralphabet; über Elmars Liebe zu Sitcoms; über Dinge, die man in Berlin machen kann, wenn man mal Zeit dafür hat; über seine Mutter, die ihm den entscheidenden Tritt gab, endlich Schauspiel zu studieren; über ein Philosophiestudium und einen erhöhten Redeanteil; über Fotos in der Cloud und den gesunden Menschenverstand; über Datenschutz und die Sicherheit von Passwörtern; über Elmars Idol Simon Jäger; über die Aufgabe, auf einmal eine Regie für ein Hörspiel zu übernehmen; darüber, welche Mate denn nun am besten ist; über Live-Hörspiele und über die Wünsche, die man sich erfüllen kann, wenn man durch eine SPAM-Mail 20 Millionen Euro geschenkt bekäme.

Unsere Hörbuch-Empfehlungen mit Elmar sind: "Unter der Asche" von Tom Finnek, "Ich bin kein Serienkiller" von Dan Wells und "Finde mich bevor sie es tun" von J. S. Monroe. Und Elmar empfiehlt: "Der Wunschpunsch" gelesen vom Autor Michael Ende (nicht von Christoph Maria Herbst!) und "Der Anschlag" von Stephen King gelesen von David Nathan.

Episode 22 - David Nathan
Rum, sein Berlinchen und der Fluch der Karibik

In unserer zweiundzwanzigsten Episode spricht Elias mit David Nathan. Noch Fragen? Okay. David ist Synchron-SPRECHER (nicht -Schauspieler, wie er selbst sagt:) und Sprecher für Hörbücher, Hörspiele, Videospiele, Station Voice und Werbung. Die meisten werden ihn kennen als die feste Stimme von, klar, Johnny Depp oder Christian Bale. Auch im Hörbuch Bereich scheint er - neben unzähligen Thrillern namhafter Autoren - ein ebenso festes Abo auf die Romane von Stephen King zu haben.

Bei einer halben Flasche Rum, 32° und geöffnetem Fenster reden sie zwangsläufig über den Fluch der Karibik (Teil 1-3 sprach nach Meinungsverschiedenheiten zwischen David und dem Filmverleih hinsichtlich der künstlerischen Umsetzung, der Schauspielkollege Marcus Off), über seine sehr witzige Erfahrung bei den Synchronaufnahmen zum Film “Fear and Loathing in Las Vegas”, über seine Synchron-Anfänge bei DEFA Filmen in Ost-Berlin, über seine und die Synchron-Generation der 80er Jahre, über seinen filmischen Zugang zu Texten, aber eigentlich auch erstaunlich wenig über die Arbeit im Konkreten, eher gefühlt, aus einem Urlaub-in-Berlin-Modus heraus, übers Reisen, über das Fahrradfahren, über die kleine Metropole - sein Berlinchen vor und nach der Wende - sein Zuhause.

Und da sie eine Zigarettenpause einlegen mussten und darüber hinaus in Zeitnot gerieten, weil David noch zu einem Essen mit der Familie wollte und der Rum auf leeren Magen die Buchstaben zu sehr verschwimmen ließ, gibt es in dieser Episode zwei nachgereichte kurze “Trailer-Lesungen” von Tim Robbins’ “Pan Aroma” (Davids persönliche “Seelenpflege”, yeah!) und Milan Kunderas “Die Langsamkeit”, aufgenommen bei Tommi Schneefuß im Sound of Snow Studio. Danke Tommi. Danke David.

Unsere Hörbuch-Empfehlungen mit David: Sternenspiel und Sternenschatten von Sergej Lukianenko

Episode 21 - Tessa Mittelstaedt
Südafrikanischer Sauvignon Blanc, starke Frauen und lachen, lieben, loben

In unserer einundzwanzigsten Episode spricht Elias zwischen zwei Viertelfinals der Fußball WM mit Tessa Mittelstaedt.

Ausgebildet an der Westfälischen Schauspielschule in Bochum, begann sie parallel zu diversen Theaterengagements fürs Fernsehen zu drehen. Bundesweite Bekanntheit erlangte sie durch ihre langjährige Rolle der Franziska im Kölner Tatort oder als die Staatsanwältin Elke Rasmussen in Heiter bis tödlich. Morden im Norden. Überhaupt wirkte Tessa episodisch in nahezu jedem deutschen Krimi Format mit. Gerne sind es starke Frauen, die sie verkörpert. Und das scheint sich auch im Hörbuch Bereich durchzuziehen, denn da leiht sie bevorzugt historischen Persönlichkeiten wie der Modedesignerin Coco Chanel oder der Malerin Gabriele Münter ihre Stimme. Oder aber den sich in der Mitte des Lebens neu-erfindenden fiktiven Protagonistinnen aus dem komödiantischen Roman-Kosmos von Ellen Berg.

Bei einem südafrikanischen Sauvignon Blanc sprechen die beiden aus aktuellem Anlass über die Fußball WM (aber nur kurz), wobei sich Tessa - wie wir jetzt wissen - als goldrichtiges Orakel entpuppt hat, Chapeau. Über den Wein kommen sie auf Tessas Zeit in Südafrika zu sprechen, auf die “Weiße Massai”, auf das Reisen...
Aber natürlich sprechen sie auch ausführlich über Tessas beruflichen Werdegang, ihre verschiedenen Stationen, über gute Zusammenarbeit, über ihren Respekt vor der Kunstform der Synchron-Arbeit, darüber dass es am besten eine “German-Tessa” geben müsste, wenn sie weitere Möglichkeiten bekommt, international zu drehen. Über ihre Inspiration von starken Frauen aus Büchern, die sie schon in jungen Jahren gelesen hat, über Humor und dass sie schon früh durch Clownerie versucht hat, Spannungen in der Familie aufzulockern, darüber, wie wichtig es ist, zu lachen, über ihre Liebe zu ihren Kindern und ihr Mutterdasein, aber auch über den starken Drang, weiter im Außen zu wirken, wenn sie beispielsweise wenige Wochen nach der Geburt ihres zweiten Kindes ein Engagement auf dem “Traumschiff” wahrnimmt. Über ihre hamburgische Prägung, über einen Besuch ihrer Heimatstadt Ulm, von der sie so gut wie nichts weiß und darüber, wenn plötzlich die gute Fee käme und was sie sich dann wünschen, was sie dann verändern wollen würde.

Am Ende liest Tessa uns noch die sie schon lange begleitende, wunderbare Weihnachtsgeschichte “Das Geschenk der Weisen” von Sullivan O’ Henry vor.

Unsere Hörbuch-Empfehlungen mit Tessa: “Die Malerin” von Mary Basson und “Mach mir den Garten, Liebling!” von Ellen Berg

 

Episode 20 - Stefan Krause
Grüner Veltliner, learning by viewing und der Welt bester Karlsson

In unserer zwanzigsten Episode spricht Josef mit Stefan Krause. Stefan ist Synchronsprecher, Hörspielsprecher und Musiker. Er synchronisiert wiederkehrend Paul Giamatti und Billy Boyd – der Pippin aus „Der Herr der Ringe“ – und leiht seit 2008 seine Stimme dem Gespenst „Hui Buh“ in der gleichnamigen Hörspielserie. Und für seine Interpretation von Philip Seymour Hoffman „Capote“ bekam er 2007 sogar den Deutschen Preis für Synchron. Einigen ist er auch durch eine seiner ersten großen Rollen bekannt: Karlsson vom Dach. Doch die Liste der Projekte, denen er bereits seine Stimme geliehen hat ist ewig lang. Er ist bescheiden und lehnt einiges des schnellen digitalen Lebens ab – obwohl er natürlich Internet hat, besitzt er kein Smartphone und hat zu Hause lieber einen gut funktionierenden AB.

Bei einem Grünen Veltliner (als Schorle mit viel Kohlensäure) reden sie über 50 Jahre Schnapsidee, ein Haus in Italien zu kaufen; über 15 Jahre Fernbeziehung; über die bayerische Landessprache; über nicht richtig Schauspiel gelernt zu haben, sondern ein richtiges Synchronkind zu sein; über learning by viewing; über die Tournee mit “Den drei ???” und einem Tour-Vibraphon; über seine diversen Bands – seine erste Schulband hieß übrigens “Krauses Skandaltruppe”; über sein erstes Schlagzeug, das er von Luke Skywalker bekommen hat; ausgiebig über Musik, Schlagzeug und Klavier spielen, die Beatles und das Vibraphon; über eine Schlager-Polka, zu der ihr unten in den Shownotes noch etwas findet; über seinen heiliger Tag (Mittwoch); über 56 Versuche, das “I’m honest” von Philip Seymour Hoffman in “Capote” auf den Punkt genau zu synchronisieren und zu treffen. Und über seinen Wunsch, unbekannte und bereits vergriffene Biografien von ganz netten Leuten, die keiner kennt, einsprechen – und die gebe es dann natürlich „ganz old school“ nur auf CD.

Am Ende liest er einen Ausschnitt (die Geschichte mit der Dampfmaschine) aus Astrid Lindgrens Karlsson vor.

UND: Als extra haben wir Stefans Synchron-Polka, die er zusammen mit Benjamin Völz geschrieben und gesungen hat, hinten angehangen. (mit der Kapitelmarke kommt ihr schnell da hin)

Episode 19 - Simon Jäger
Reserva, müffelnde Charaktere und ein geiler Job

In unserer neunzehnten Episode spricht Elias mit Simon Jäger. Simon ist Synchronschauspieler, Sprecher für Hörbuch- und Hörspiele und Videospiele. Die meisten werden ihn kennen als die feste Stimme von Matt Damon, Josh Hartnett, Jet Li, Mos Def oder - Gott hab ihn selig - Heath Ledger. Als Hörbuchsprecher steht er wohl vor allem durch seine Interpretationen der Thriller-Romane von Sebastian Fitzek im Fokus der Öffentlichkeit. Sein ganzes Repertoire aber kann er im Komödiantischen offenbaren - so z.B. bei Romanen seiner Wunsch-Autoren Christopher Moore oder Douglas Adams. Auch bei unseren Lauscherlounge Hörspielen “Pavor” und “Plan B” ist er dabei.

Bei einer Flasche Reserva reden sie über seine Anfänge als Kinder-Schauspieler für TV (Löwenzahn, Schwarzwaldklinik), Synchron (Grisu der kleine Drache, übernommen von Oliver Rohrbeck, weil dieser da schon in den Stimmbruch kam) und erste Rollen bei Hörspielen wie in der Enid Blyton Abenteuerserie (wobei auch Simons Erinnerungen da verwischen), über seinen “geilen Job” für Heath Ledgers Joker in “Batman - The Dark Knight”, über die Rotoskop-Technik und andere kuriose Versuche der Branche, das Filmmaterial so zu manipulieren, dass keiner auf die Idee kommt, einen Film vor Kinostart im Netz zu leaken, über Arbeitstechniken und Vorbereitung eines Hörbuchs, über Prima-Vista Lesungen zusammen mit David Nathan, über einen traumatischen Job auf einer Kreuzfahrt, aber auch über seinen Ausgleich - das Kochen, das Reisen nach Frankreich, über das Musizieren, das Schreiben...

Und am Ende liest Simon uns noch eine Kurzgeschichte eines seiner Lieblingsautoren Mark Twain vor. Außerdem gibt es im Anschluss noch einen Bonustrack (Timecode: 01:35:25) - einen kleinen, albernen Song, den Simon und Elias nach den Aufnahmen zu “Dracula - die Wiederkehr” von Bram Stokers Urgroßneffen spontan aufgenommen haben.

Simons persönliche Hörbuch-Highlights der letzten Jahre und unsere Empfehlungen: alle seine Interpretationen von Christopher Moore, Douglas Adams, Tad Williams, Matt Ruff und S.G. Browne.

Sonderepisode 02 - Kai Schwind (Regie)
Whiskey Sour, geschulte Intuition und immer alles parallel

In unserer zweiten (aber eigentlich ersten richtigen) Sonderepisode redet Josef mit Kai Schwind. Kai ist Autor und Regisseur für Hörspiele und Live-Inszenierungen sowie freier Journalist und Medienwissenschaftler. Zusammen mit Sven Buchholz produzierte er als Comedyduo Kai+Sven verschiedene Radio-Comedyserien. So entstand auch “Die Ferienbande” – eine Parodie auf alle Hörspiel-Jugendbanden der 80er Jahre. Später inszenierte er das Hörspiel “helden:tot” mit Andreas Fröhlich, welcher dafür direkt eine Nominierung für den Deutschen Hörbuchpreis bekam. Und es ging weiter: Es folgten die Lauscherlounge-Produktion “Das Luferhaus” als on-location-Hörspiel und die audible-Produktionen “Six Degrees” (6,5h) , “Locke and Key” (15h) und “Kill Shakespare” (8h).
Außerdem produzierte Kai für geophon Reise-Features und bereiste dafür Norwegen, Schottland und Frankreich. Und fast nebenbei promovierte er mit einer Arbeit zu transnationalen Adaptionen der Sitcom “The Office” im Bereich Fernseh- und Medienwissenschaften in Oslo, wo er jetzt auch doziert und lebt.
Ach und natürlich hat er auch für Die drei ???-Live-Touren “und der seltsame Wecker” und “phonophobia - Sinfonie der Angst” sowohl das Bühnenskript verfasst als auch die Regie geführt.

Bei einem Whiskey Sour reden sie über Kais Wahlheimat Norwegen und die norwegische Toleranz gegenüber Akzenten; über seinen Podcast “Tyskerne”, den man vielleicht auch ohne Norwegisch-Kenntnisse verstehen kann; über sein Studium und später seinen Doktorabschluss in Medienwissenschaft; über einen hilfreichen Aufenthalt in Australien; über das Radiomachenlernen bei Radio X in Frankfurt und die spätere Arbeit beim HR; über seine ersten Radio-Comedies (u.a. mit Wiener Schmäh) und “Die Ferienbande”; über zahlreiche Facetten des Regieberufs und was diesen Beruf für Kai ausmacht; über akustische Reisetagebücher aus Schottland, Frankreich und Norwegen; und zu guter Letzt über die “Die drei ???”-Touren “... und der seltsame Wecker” und “Phonophobia - Sinfonie der Angst”. Und natürlich darüber, dass Kai eigentlich immer zum Film wollte und das vielleicht auch immer noch passieren wird.

Episode 18 - Charles Rettinghaus
Eiskalter Rosé, Straßenköter und Bam-Bam - richtig auf die Fresse!

In unserer achtzehnten Episode spricht Elias mit Charles Rettinghaus. Charles ist Schauspieler & Synchronsprecher. Die meisten werden ihn kennen als die feste Stimme von Jean Claude Van Damme, Robert Downey Jr oder Jamie Foxx. Und die Trekkies unter euch haben ihn natürlich noch im Ohr als die Stimme von Geordi LaForge. Aber eigentlich hat er sie alle mal gehabt: John Cusack, Javier Bardem, Jet Li, Benicio del Toro (in Snatch!), Tim Robbins, Stephen Baldwin…. Aber seit einigen Jahren spielt er auch wieder vermehrt vor der Kamera - z.B. in der Serie “Pastewka” als Fahrlehrer oder zuletzt in der funk Serie “Offscreen” als er selbst.

Bei einem eiskalten Rosé sprechen die Beiden natürlich ausführlich über “JCVD”, über die Synchronbranc ungslust und ein gefüllter Schweinebauch

In unserer siebten Episode spricht Josef mit Oliver Rohrbeck. Er ist Schauspieler, Hörspiel- und Synchronsprecher. Außerdem arbeitet er als Dialogbuchautor und -regisseur. Aber vor allem kennen wir ihn – kurz vorm Einschlafen – durch seine Rolle „Justus Jonas“ von den Drei Fragezeichen, die er bereits seit 38 Jahren mit Leben füllt. Er ist unter anderem die feste Stimme von Ben Stiller. Und mit der Lauscherlounge hat er seinen eigenen Hörbuch- und Hörspielverlag. Um nur einige Sachen zu nennen.

Bei einem leisen Wasser für Oliver und einem lauten für Josef reden sie über die ersten Anfänge von Olivers Karriere, Aufnahmen für die Sesamstraße, Flüge aus West-Berlin, unzählige Hörspiel- und Synchronaufnahmen, richtige Entscheidungen, gefüllte Schweinebäuche, eine Wachtel in einem Huhn in einer Ente, Work-Life-Balance, Detlef Bierstedt (der George Clooney spricht), 40.000km pro Jahr auf der Straße zu sein, wie Weihnachten gefeiert wird, die Arbeit mit der Stimme für Hörbuch, Hörspiel und Synchron, ergreifenden Live-Touren, und die immer neue Freude auf das nächste, bevorstehende Projekt. Und natürlich über die Drei Fragezeichen. Und noch mehr. Es gibt sogar einen Ausblick für das Jahr 2018.

Außerdem liest Oliver uns ein kleines Stück aus einem Buch seines Lieblingsautors.

Episode 06 - Peter Lontzek
Mezzo-Mix, explicit content und die Leistungsfähigkeit des Fluxkompensators

In unserer sechsten Episode spricht Elias mit Peter Lontzek. Wir kennen Peter als Hörbuch-, Hörspiel- und Synchronschauspieler.

Sie reden bei einer Glasflasche Mezzo-Mix unter Anderem über seine jüngsten Projekte, über sein Faible für die 1980er Jahre (insbesondere Filme, Serien und Musik aus diesem Jahrzehnt), darüber dass er als Kind zuallererst Detektiv werden wollte, dass er, bevor er Schauspieler wurde, mit seinem damaligen Kumpel & Produzenten nach Berlin kam, um seine Rapper-Karriere zu verfolgen, in „expliziter Sprache“ über HipHop Artists und für ihn wichtige Alben, darüber, ob dieser Hintergrund im Zusammenhang damit steht, dass er häufig auch schwarze Schauspieler synchronisiert, über bewusstes Rezipieren von Musik, über seinen Lieblingsfilm „Zurück in die Zukunft“, die Leistungsfähigkeit des Fluxkompensators, den neu-aufgelegten DeLorean DMC-12, über „typisch deutsche“ (Eckkneipen-)Kultur und vieles mehr.

Außerdem liest Peter uns aus dem Buch vor, welches wohl der Auslöser war, warum er als Kind Detektiv werden wollte.

Episode 05 - Ulrike Kapfer
Caipi, untere Relevanzgrenzen und ein Traum, der nach Potsdam führte

In unserer fünften Episode spricht Josef mit Ulrike Kapfer. Ulrike ist Hörbuch-, Hörspiel- und Rundfunksprecherin, Moderatorin sowie Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin. Sie ist unter anderem die Station Voice von Radio Eins, schreit und spricht in vielen Computerspielen wie “Far Cry” und liest beispielsweise die “Immortals”-Hörbuch-Reihe von Kresley Cole.

Sie reden bei Caipi (und Salat) unter Anderem über die Aussprache von “Cachaça”, Stimmverlust und -wiedergewinnung, wie Serdar Somuncu ihr zu einem Wikipedia-Eintrag verhalf, damals noch nette Vermieter, ihren ereignisreichen Lebensweg beginnend mit einer Pfannkuchenwiese, Penisverletzungen bei Masturbation mit Staubsaugern und wie ein Traum mit einem silbernen Porsche Ulrike nach Potsdam führte.

Außerdem liest Ulrike den Anfang eines Buches, das sie schon sehr lang begleitet – und seit 1993 in ihrem Besitz ist.

Episode 04 - Oliver Siebeck
Wasser, ein Hundertbuchstabenwort für Donner und wenn Übersetzer aufgeben

In unserer vierten Episode spricht Elias mit Oliver Siebeck. Oliver Siebeck ist ein umtriebiger Synchron-Schauspieler und Hörbuchsprecher. Regelmäßig leiht er z.B. Ray Stevenson seine Stimme, zuletzt auf großer Leinwand in der Rolle des Volstagg in “Thor: Tag der Entscheidung” (2017). Und für Audible interpretierte er u. A. Terry Goodkinds große “Schwert der Wahrheit” Fantasy-Reihe.

Sie reden bei Wasser (und zum Schluß auch bei Brot) unter Anderem über Science-Fiction Literatur, Synchron vs. O-Ton, “seine wilde junge Zeit” und über James Joyce und sein letztes Werk “Finnegans Wake”, welches Oliver in Form eines alten englischen Taschenbuchs mitgebracht hat und uns nach dem “Bibelstechen-Prinzip” etwas daraus vorliest. Unübersetzbar. 🙂

Das versprochene Foto seines “zerarbeiteten” Exemplars gibt es auf unserer Facebookseite.

Und hier noch Joyce’ Wort für “Donner” zum mitlesen (Minute 44):

Bababadalgharaghtakamminarronnkonnbronntonnerronn-tuonnthunntrovarrhounawnskawntoohoohoordenenthurnuk.

Episode 03 - Julia Stoepel
Rosé Champagner, Flower-Trucks und eine Stullenbox zum Zeitreisen

In unserer dritten Episode spricht Josef mit Julia Stoepel. Julia ist Schauspielerin, Hörspiel- und Synchronsprecherin, Texterin und Synchronregisseurin. Sie spricht neben vielen Zeichentrickfiguren wie „Fluttershy“ aus „My Little Pony“ zum Beispiel die Rolle Dr. April Kepner aus „Grey’s Anatomy“ und liest zahlreiche Hörbücher.

Sie reden bei einer Flasche Rosé Champagner unter Anderem über Fernbeziehungen, alte Kindheitsträume, Ängste und Horrorfilme, Blumentrucks in LA, Würstchenwerbung und Future Wurm mit titanverstärkten Bauchmuskeln und krassem Bulletproof-Bart. Und natürlich auch, warum ihr Geburtstag bis zu ihrem 12. Lebensjahr der beste Tag aller Zeiten war. Aber nur bis zum 12. Geburtstag.

Außerdem hat Julia uns ihr Lieblingsbuch mitgebracht, das in uns altbekannte, wehmütige Gefühle weckt, wenn wir auf Reisen sind und den Koffer leider wieder packen müssen.

Episode 02 - Tanja Geke
Champagner, Bitch Slap und samtene Schäfte

In unserer zweiten Episode spricht Elias mit Tanja Geke. Tanja Geke ist Schauspielerin, Synchron- und Hörbuchsprecherin. Regelmäßig synchronisiert sie Zoe Saldana wie in Avatar oder Fluch der Karibik. Sie interpretiert die ihr ans Herz gewachsene Thriller-Reihe von Linda Castillo über die amische Polizistin Kate Burgholder und die J.D. Robb Science Fiction Krimiserie mit der toughen Polizistin Eve Dallas, die in New York um 2057 lebt und ihren Computer noch mit Disketten füttert.

Sie reden bei einer Flasche Champagner unter Anderem über Pünktlichkeit, Horrorfilme, Berlin um die Wende, ein Konzert im White Trash, den Ritterschlag bei einer Folge der drei Fragezeichen mitspielen und sogar die legendäre Visitenkarte vorlesen zu dürfen und über ihre Wege vom Biologiestudium über die Schauspielschule zu Praxis Bülowbogen und schließlich bis zur Arbeit vor dem Mikrofon.

Außerdem hat Tanja uns eines ihrer Lieblingsmärchen mitgebracht, welches sie komplett vorliest. Fast.

Episode 01 - Richard Barenberg
Gin Tonic, Winnetou und Vampire mit Wiener Schmäh

In unserer ersten Episode beginnt Josef mit Richard Barenberg. Richard ist Schauspieler und Sprecher diverser Hörbücher und Hörspiele. Zum Beispiel interpretiert er die Harry-Dresden-Reihe und war die Hauptrolle beim On-Location-Hörspiel "Be My Match".

Sie reden bei einem Gin Tonic unter Anderem über den ersten Berlin-Besuch mit 16 Jahren, über den ersehnten Sensei und über verschlungene Pfade von der Theaterbühne zum Mikrofon.

Außerdem hat Richard uns drei Texte mitgebracht, die ihm am Herzen liegen und aus denen er uns ein Stück vorliest.